Schlechtes Wetter konnte keinen Grund liefern, den Auslöser nicht zu betätigen. Im Gegenteil! Für das Thema „Wetterphänomene in Natur und Landschaft“ bot sich, nicht nur aber gerade auch, Schlechtwetter an. Weniger gut geeignet war jedenfalls die alte Fotografenregel aus analogen Zeiten, die bei einem 100 ISO-Film (damals ASA) besagte: „Sonne lacht, nimm 1/125 Sekunde, Blende 8.“ Schwarze Wolken, Regen, Schneefall, dichter Nebel, hohe Wellen, Raureif und dergleichen mehr, erforderten eine andere Vorgehensweise. Dafür sind nicht korrigierte Belichtungen mit den verschiedenen Automatikprogrammen der Kameras nicht immer die beste Wahl. Für die Bewertung waren Fotografen aus drei befreundeten Fotoclubs zuständig. In der Einzelwertung siegte Christiane Nützel mit dem Bild „Morgennebel auf Rügen“. Zwei weitere Nebelszenen, aufgenommen von Michael Strotzer und Barbara Meth, belegten ebenso den zweiten Platz wie eine Gewitterstimmung von Egid Orth. Noch nie dagewesenes Gedränge gab es beim dritten Platz, den sich gleich sechs Bilder teilten. Die Werke stammten von Christiane Nützel (2 Bilder), Egid Orth (2 Bilder), Michael Strotzer und Hans Hager. In der Gesamtwertung siegten punktgleich Christiane Nützel und Egid Orth. Den zweiten Platz teilten sich – ebenfalls punktgleich – Barbara Meth und Michael Strotzer. Den dritten Platz belegte Hans Hager.

„Morgennebel auf Rügen“ – von Christiane Nützel
„Early in the morning“ – von Barbara Meth
„Nebel“ von Michael Strotzer
„Gewitter“ von Egid Orth

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.